Blutzuckerbestimmung

Bei der Blutzuckermessung wird die Menge an Traubenzucker (Glukose) im Blut ermittelt. Sie ist ein einfaches und schnelles Verfahren, um die Höhe des Blutzuckerspiegels festzustellen. Viele Krankheiten können zu einem erhöhten oder erniedrigten Blutzuckerspiegel führen. Besonders wichtig ist die Überwachung dieses Wertes für Menschen, die unter Diabetes leiden, dem sogenannten ‚Zucker‘. Man unterscheidet zwischen den Diabetestypen I und II, die unterschiedlich behandelt werden.
Wir messen Ihren Blutzuckerspiegel und beraten Sie zu Ihren Werten, wenn Sie dies wünschen. Bitte beachten Sie, daß Sie für diese Messung nüchtern sein sollten, denn der Messwert, der hier benötigt wird, ist der sogenannte ‚Nüchternblutzucker‘.

Was ist eigentlich Blutzucker?
Der Begriff Blutzucker beschreibt die Menge des Traubenzuckers (Glukose) im Blut. Glukose dient dem Körper als wichtige Energiequelle. Die Zellen nehmen Glukose aus dem Blut auf und wandeln den Zucker in einer chemischen Reaktion um. Dabei entsteht Energie. Diese Energie brauchen die Zellen für ihren Stoffwechsel.

Und Diabetes?
Bei Diabetes unterscheidet man zwei Typen. Ist die Bauchspeicheldrüse gar nicht mehr in der Lage Insulin zu produzieren, so hat man es mit Diabetes mellitus Typ I zu tun. Der Patient leidet unter absolutem Insulinmangel und muß Insulin spritzen. Ein Typ I-Diabetes kann in jedem Lebensalter auftreten, zeigt sich aber meist schon im Kindes- und Jugendalter.

Diabetes Typ II tritt eher im Erwachsenalter auf. Hier ist die körpereigene Insulinproduktion noch vorhanden, aber stark vermindert. Die Ursachen sind bis heute nicht wirklich geklärt, man weiß aber, daß es Risikofaktoren gibt, die eine Entstehung von Diabetes fördern. Hierzu gehört Übergewicht und Bewegungsmangel, aber auch Organerkrankungen der Schilddrüse oder der Bauchspeicheldrüse. Langfristige Einnahme bestimmter Medikamente – z.B. Cortison – erhöht ebenfalls das Risiko an Diabetes Typ II zu erkranken. Auch in der Schwangerschaft kann sich ein Diabetes ausprägen, der in der Regel im letzten Drittel der Schwangerschaft auftritt und nach der Geburt wieder verschwindet.

Den Arzt zur Abklärung aufzusuchen, empfiehlt sich, wenn folgende Zeichen über längere Zeit auftreten:

  • Vermehrter Durst
  • schlechtes Allgemeinbefinden, Abgeschlagenheit
  • erhöhte Anfälligkeit gegen Infekte
  • häufiger – auch nächtlicher – Harndrang
 
 
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